The Big Bang Theory
"intelligente Comedy für Autisten und andere Sozial-Legastheniker ab ca. 16 Jahren"
The Big Bang Theory ist eine US-amerikanische Comedy-Serie, deren Hauptpersonen zwei junge Physiker sind, die zusammen in einer WG leben. Obwohl die Macher der Serie dies niemals offiziell zugegeben haben, hat v.a. Sheldon Cooper eindeutig autistische Züge. Interessante und unglaublich lustige Situationen entstehen in der Serie u.a. durch das Zusammentreffen der beiden zwar hochintelligenten, aber sozial eher ungeschickten und in einer Theoriewelt lebenden Physiker mit einer neuen jungen Nachbarin, einer Blondine mit viel Herz und praktischer Intelligenz.
Die alten Folgen werden ab Montag, den 10. Januar 2011 täglich auf Pro7 wiederholt, bevor im Februar die Erstausstrahlung der neuen Staffel beginnt.
Weitere Informationen auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bang_Theory
Stieg Larsson:
Verblendung, Verdammnis, Vergebung (Millennium-Trilogie)
Ab Sonntag, den 23. Januar 2011 um 22 Uhr zeigt das ZDF die Verfilmung der Bestseller von Stieg Larsson. Diese Filme finden auf unserer Seite Erwähnung, weil Lisbeth Salander, die Hauptperson der Trilogie, ein Asperger-Syndrom hat. Das Syndrom steht weder in den Büchern noch im Film im Vordergrund (im Film wird es meiner Erinnerung nach nicht mal erwähnt, im Buch erst in Band 2 weit hinten), aber für jeden, der sich mit der Thematik auskennt, sind die autismus-typischen Verhaltensweisen von Lisbeth offensichtlich und interessant.
Weitere Informationen auf der Website des ZDF (mit vielen Zusatz- und Hintergrundinformationen):
http://stieglarsson.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7894113,00.html?dr=1
Der kalte Himmel
Darin geht es um Felix, der ein Asperger-Syndrom hat und in den 60er Jahren in einem kleinen Dorf in der Hopfenanbauregion Bayerns lebt. In die damalige Ordnung kann er sich aufgrund des Autismus nur schwer einfügen. Nur seine Mutter glaubt an ihn, und um eine Diagnose und Therapie zu bekommen, fährt sie auf eigene Faust in das von Studentenunruhen gebeutelte Berlin.
Der Film zeigt auf eindringliche Weise die damalige Unwissenheit und Ignoranz gegenüber Autismus und alternativen Heilmethoden. Die Drehbuchautorin Andrea Stoll hat zwei Jahre lang intensiv mit Autismus-Experten, Betroffen und Angehörigen zusammengearbeitet. Die Geschichte des Umgangs mit psychiatrischen Erkrankungen in der Bundesrepublik wird von ihr beispielhaft aufgearbeitet. Noch in den 60er Jahren wurden die Kosten für psychiatrische Erkrankungen nicht von den Krankenkassen übernommen und stellten so die Betroffenen und ihre Familien vor schier unlösbare Probleme.
Die Drehbuchautorin Andrea Stoll über ihre Geschichte:
„In zweijährigen Recherchen, zahlreichen Fachgesprächen mit Autismus-Experten, Betroffenen, Eltern- und Initiatoren von Netzwerken, habe ich versucht die fiktive Geschichte des Jungen Felix, der an einem Asberger-Syndrom leidet, so authentisch wie möglich zu erzählen. Typisch für die betroffenen Menschen ist, dass sie nahezu unfähig sind, Freundschaften zu schließen. Die Unfähigkeit sich in die Gefühle und Gedanken ihres Gegenübers hinein zu versetzen, macht Asperger- Betroffene einsam.Alles, was unserem Jungen Felix in seiner Geschichte zustößt, haben Betroffene in ähnlicher Form erlebt.“
Andrea Stoll steht für Gespräche zur Verfügung.
Zum Film:
1967 in der Hallertau. Felix (Eric und Marc Herrmann) war nie wie andere Kinder. Auf seine Weise ist der geistesabwesend wirkende Junge hochintelligent. Doch sein Vater (Marcus Mittermeier), ein Hopfenbauer, schämt sich für den missratenen Buben, der nicht gehorcht und überall Chaos anrichtet. Auf Geheiß des Rektors will er den Sechsjährigen auf die Hilfsschule schicken. Doch seine Mutter Marie (Christine Neubauer) weiß, dass Felix nicht zurückgeblieben ist. Die einfache Bäuerin nimmt größte Mühen auf sich, um ihren Sohn untersuchen zu lassen. Mit Unterstützung der aufgeschlossenen Alex (Natascha Paulick) lernt Marie den Kinder- und Jugendpsychiater Niklas Cromer (Tim Bergmann) kennen. Dieser will Felix helfen, doch dazu muss Marie mit ihrem Sohn in die ferne Großstadt Berlin reisen...Besetzung: Christine Neubauer, Marcus Mittermeier, Tim Bergmann, Natascha Paulick, Eric & Marc Hermann, Monika Baumgartner, u.a.



