Schulkindergarten
Es gibt autistische Kinder, bei denen der Besuch eines Regelkindergartens nicht möglich ist, trotz Integrationsmaßnahmen und der Bereitschaft der Erzieher zur Aufnahme. Die personelle Besetzung ist gegebenenfalls nicht ausreichend, die Gruppen sind zu groß und die Vielfalt an Eindrücken überfordern das Kind.
Schulkindergärten, die in der Umgangssprache als "Sonderschulkindergärten" bezeichnet werden, haben dem jeweiligen Typ entsprechend kleinere Gruppen, eine bessere personelle Besetzung, andere Räumlichkeiten und andere Materialien für spezielle Förderangebote. Dort werden individuelle Entwicklungs- und Förderkonzepte erarbeitet.
Schulkindergärten sind Ganztageseinrichtungen mit einem Fahrdienst. Kindergartengebühren und Kosten für den Fahrdienst werden unabhängig vom Einkommen über die Eingliederungshilfe finanziert. Die Eltern bezahlen lediglich eine Pauschale für das Mittagessen.
Es gibt keinen speziellen Schulkindergarten für autistische Kinder. Entscheidend für die Wahl eines Kindergartens sind die speziellen Entwicklungs- und Förderbedürfnisse des Kindes. Manchmal benötigen die Kinder auch in Sondereinrichtungen noch eine zusätzliche Unterstützung
Hilfen vor Ort bei der Suche nach dem entsprechenden Schulkindergarten finden Sie unter anderem über die Institutionen der Frühförderung und die Autismus-Beauftragten.



